Google Conversion Room Blog Tipps zum Tracking und Verbessern von Conversions im Netz

Weihnachtsbonus: Noch mehr Funktionen

Mittwoch, 16. Dezember 2009 | 10:14

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Wir alle lieben die Weihnachtszeit. Jetzt gibt es noch ein paar gute Gründe, diese noch mehr zu lieben.

Vor ein paar Wochen haben wir Ihnen eine Reihe von neuen Funktionen vorgestellt. Heute möchten wir Ihnen weitere Features zeigen, die auf den gleichen Themen aufbauen, um Ihr Leben als Analyst einfacher zu machen.



Annotationen

Haben Sie sich je über schwer erklärbare Änderungen der Besucherzahlen gewundert? Oder vergessen, wann genau Sie Änderungen durchgeführt haben oder wer dafür verantwortlich gewesen ist?

Zum Beispiel:

· War die Abnahme der Besucherzahlen durch ein Server-Problem verursacht?

· Wann wurde die Display-Kampagne gestartet?

· Wer ist für die Kaufvorgangsseite verantwortlich und wann ist diese live gegangen?

Herumzulaufen und Kollegen aus der Marketing-, IT- und Produktabteilung danach zu fragen, scheint nicht die optimale Lösung zu sein. Von dieser Woche an brauchen Sie nicht mehr umständlich nach Antworten zu den oben gestellten Fragen zu suchen – Sie können nun ganz einfach die unerwarteten Senkungen kennzeichnen und dank der Einführung von Annotationen in Google Analytics herausfinden, was passiert ist.


Annotationen erlauben jedem Nutzer, der Zugriff auf das Analytics-Profil hat, eine private oder für alle sichtbare Notiz zu erstellen. Aufbauend auf dem Konzept, dass Kontext zu den Daten gebracht werden sollte, ergänzen Annotationen die bereits existierenden Möglichkeiten zur Ermittlung von
Unregelmäßigkeiten. Das kollektive Wissen in Ihrem Unternehmen wird gebündelt - oft die Ressource, die am teuersten und am einfachsten verloren ist. Eine kurze Notiz vom Kollegen kann einem Analysten viele Arbeitsstunden und viel Frust bei der Erklärung einer bloßen Zahlenreihe ersparen.



Die Nützlichkeit geht aber weiter: Annotationen können Ihre Hauptquelle oder Ihr Logbuch für alle Online-Marketing und Website-Designaktivitäten in Ihrem Unternehmen werden. Auch wenn Sie mehrere Marketing-Teams, Agenturen oder Webmaster haben oder wenn Änderungen in der Unternehmensstruktur durchgeführt wurden, kön
nen Sie so immer sehen, welche Ereignisse dazu geführt haben, dass die Zahl der Conversions gesunken oder gestiegen ist. Kein Wunder, dass diese Funktion lange Zeit auf der Liste der meistgewünschten Features stand.


Benutzerdefinierte Variablen jetzt in erweiterten Segmenten vorhanden


Benutzerdefinierte Variablen geben Ihnen die Möglichkeit, Google Analytics anzupassen

und die wichtigsten Daten zur Website-Verwendung für Ihr Unternehmen zu erfassen. In Google Analytics können Sie nicht nur mehrere benutzerdefinierte Variablen definieren. Jede benutzerdefinierte Variable ist ein Name/Wert-Paar und kann bei einem von drei Bereichen – Seite, Sitzung und Benutzer - zugeordnet weden. Jeder benutzerdefinierte Variablenname und jeder Wert ist ein String, der durch Ihre geschäftlichen Anforderungen definiert wird.

Als wir mehrere benutzerdefinierte Variablen im Oktober eingeführt haben, war die einzige Möglichkeit zur Messdatenansicht dieser benutzerdefinierten Variablen, den benutzerdefinierten Standardbericht im "Besucher"-Abschnitt zu betrachten. Ab dieser Woche kann der Nutzer ein erweitertes Segment erstellen, das auf Kennzahl, Attribut oder auch einer Kennzahl-Attribut-Kombination von allen benutzerdefinierten Variablen basiert. Mit anderen Worten, wenn Sie eine benutzerdefinierte Variable erstellt haben, können Sie darauf basierend ein erweitertes Segment erstellen und es in allen Ihren Berichten sehen.

Sie können auch benutzerdefinierte Berichte mit beliebigen Kennzahl-Attribut-Messdaten erstellen, die mit der benutzerdefinierten Variable verbunden sind.

Die Möglichkeit, Besuchsegmente und benutzerdefinierte Berichte zu erstellen, ist bei der Maximierung des vollen Potenzials der benutzerdefinierten Variablen entscheidend. Nutzer können jetzt die Metrics nach Ihren Wünschen gestalten (aufteilen), indem Sie beim Design Ihres Traffics entsprechende Key-/Value-Paare bilden.


Neuer Analytics Tracking-Code Setup Wizard

Eine der entmutigendsten Aufgaben bei der Installation von Google Analytics auf jeder Seite ist es, den Tracking-Code manuell für spezielle Situationen zu konfigurieren, zum Beispiel für mehrere Sub-Domains, PHP-Seiten, Tag-Kennzeichnung von Kampagnen etc.



Diese Schwierigkeiten sollen nun der Vergangenheit angehören. Wenn Sie ein neues Profil erstellen, werden Sie nun den neuen Setup Wizard bemerken. Der Wizard generiert automatisch den richtigen Tracking-Code gemäß den Installations-Optionen, die Sie angegeben haben.


Neue Version von Analytics API

In kurzer Zeit werden wir auf Sie mit einer kurzen Mitteilung über eine ganze Reihe von fantastischen Features zu unserer API zukommen. Anbei eine kleine Vorschau:


Support für erweiterte Segmentierung wird über die API möglich. Zusätzlich werden neue Datendimensionen und Metrics zugänglich sein, inklusive der, die wir vor Kurzem vorgestellt haben.


Viel Spaß und frohe Festtage wünscht Ihnen das Google Analytics Team!


Post von Jeff Gillis und Phil Miu

94 Prozent mehr Klicks im B2B-Portal von Fujitsu Siemens dank höherer Präsenz des Produktkonfigurators

Mittwoch, 2. Dezember 2009 | 16:49

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Heute möchten wir Ihnen zeigen, wie Fujitsu Siemens 94 Prozent mehr Klicks in
seinem B2B-Portal dank höherer Präsenz des Produktkonfigurators erhalten hat.

Fujitsu Siemens Computers ist ein führender Anbieter von IT-Produkten in Europa.
Das Unternehmen hat B2B-Unternehmen jeglicher Größen sowie Privatkunden in den
wichtigsten Märkten der EMEA-Region (Europa, naher Osten und Afrika) als Kunden.
Fujitsu Siemens Computers bietet eine umfassende Bandbreite innovativer und
umweltfreundlicher Lösungen für die IT-Infrastruktur und Computertechnologien.

Erhöhung der Zugriffe auf den Product Advisor

Eines der Hauptziele von Fujitsu Siemens Computers ist, die B2B-Entscheidungsträger
auf die Seiten mit den Produktinformationen zu leiten.* Das Unternehmen testete einen
neuen Teaser für die Produktsuche in einem größeren Format und an einer
neuen Position. Dieser stellt den Link zum als “Product Advisor” bezeichneten
Produktberater dar.

Um die Auswirkungen dieser Website-Änderung zu messen, definierte Fujitsu
Siemens Computers in Google Analytics Trichter, um aufzuzeichnen, wie viele
Website-Besucher (in Prozent) sich über den Product Advisor zu den Seiten mit den
Produktdetails durchklicken.


Vorher




Nachher




94 Prozent mehr Klicks für den Product Advisor

Durch den auffälligen Teaser konnte die Klickrate zum Product Advisor bereits im
ersten Testmonat von 16 Prozent auf 31 Prozent gesteigert werden. Dies entspricht
einer Steigerung von 94 Prozent.

Richten Sie Ihre Website auf die Erwartungen Ihrer Besucher aus

Das Browse-Verhalten von Website-Besuchern wird von deren auf Erfahrung
basierenden Erwartungen bestimmt, wo auf einer Webseite sich der relevanteste Content
befindet. Im Fall von Fujitsu Siemens erwarten die Nutzer normalerweise, dass wichtige
Navigationslinks sich im Haupt-Content befinden und nicht am rechten Seitenrand.

Was sollten Sie als Nächstes tun?

Stellen Sie beim Entwurf Ihrer Website sicher, dass die Informationen so gegliedert
sind, wie es Ihre Besucher erwarten. Rücken Sie wichtige Navigationselemente so
weit wie möglich in den Vordergrund und führen Sie A/B-Tests für die verschiedenen
Entwürfe durch, um nur Änderungen zu implementieren, die sich lohnen.

* Während Fujitsu Siemens auch sein Website-Design im Hinblick auf andere Website-Ziele optimierte, konzentriert sich diese Fallstudie auf den
Wegfall des Links zum “Product Advisor” in der Navigationsleiste. Dieser wurde durch einen auffälligen Teaser in der Mitte des B2B-Portals auf
Fujitsu-siemens.at (Fujitsu-siemens.at/it_trends/mobility_portal/) ersetzt.

Post von Kasia Andrzejewska, Google AdWords Team